Wie kann ich mich auf eine Außenprüfung vorbereiten?

Sehr wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung. Nachfolgend haben wir Ihnen die wichtigsten Punkte zusammengestellt:

  • Suchen Sie Verträge, Urkunden, usw. vor und nicht während der Prüfung zusammen.
  • Geben Sie vor Prüfungsbeginn allen Mitarbeitern und Betriebsangehörigen den Termin der Prüfung bekannt.
  • Weisen Sie alle Mitarbeiter darauf hin, Fragen des Prüfers nicht zu beantworten, sondern den Prüfer an den Steuerpflichtigen oder die Auskunftsperson zu verweisen.
  • Erfragen Sie im Vorfeld die Prüfungsschwerpunkte beim Prüfer.
  • Mittels Steuer- und Betriebsprüfungsakten wird sich der Prüfer auf die Prüfung vorbereiten. Hierbei steht der Vorbericht im Vordergrund. Dort aufgezeichnete Schwachstellen wird der Prüfer erneut überprüfen und kontrollieren, ob die damals bemängelten Unregelmäßigkeiten dauerhaft beseitigt wurden.
  • Ihr Betrieb wird vom Prüfer mit Branchenrichtsätzen verglichen werden. Sollte Ihr Betrieb aus dem Rahmen dieser Richtsätze fallen, sollten Sie eine plausible Erklärung dafür abgeben können.
  • Die Vollständigkeit der Buchungsbelege ist wichtig. Achten Sie darauf, dass Sie kleine gelbe Haftnotizen auf evtl. ungeklärten Vorgängen beseitigen. Denn markierte Belege wird der Prüfer als besonders „prüfungsbedürftig“ einstufen. Ein gängiges Prüfungsmittel ist die Umsatzverprobung, wenn der Prüfer an der Vollständigkeit der Aufzeichnungen Zweifel hat. Die Rohgewinnspanne aus den Einkaufs- und Verkaufspreisen wird hier anhand betrieblicher Preislisten ermittelt, und mittels der dann gebuchten Umsätze mit dem Wareneinsatz verpobt. Es drohen Umsatzschätzungen oder gar strafrechtliche Konsequenzen, wenn der Prüfer hier ein Missverhältnis feststellen sollte.
  • Ebenso werden Bareinlagen und –entnahmen genau untersucht und mit Ihrem privaten Lebensstandard verglichen. Sind die Privatentnahmen gering, so vermuten Prüfer gerne „Schwarzgeld“, welches zur Finanzierung der privaten Lebensführung verwendet wird. Sollten die Privatentnahmen sehr hoch sein, so vermutet der Prüfer gerne Konten in der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg. Auf Nachfragen des Prüfers sollten Sie hier vorbereitet sein und bestenfalls einen Nachweis auch bei länger zurückliegenden Transaktionen vorlegen können. Der große Gewinn im Spielcasino oder die reiche amerikanische Erbtante sind hier als Grund für den plötzlichen Vermögenszuwachs leider nicht ausreichend.
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Ratzke Hill Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
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