Blog und Steuernews der Steuerkanzlei Ratzke Hill

TSE-Kassen umrüsten lassen bis September: Übergangsfrist nur für neun Bundesländer verlängert

TSE-Kassen umrüsten lassen bis September: Übergangsfrist nur für neun Bundesländer verlängert

Laut Kassensicherungsverordnung müssen Unternehmen mit elektronischen Kassensystemen bereits seit 1. Januar 2020 als Schutzmaßnahme über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Da zum damaligen Zeitpunkt die flächendeckende Ausstattung mit TSE nicht realisierbar war, hat das Bundesministerium der Finanzen eine Übergangsfrist bis 30. September 2020 gewährt, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, ihre Registrierkassen entsprechend aufzurüsten. Im damaligen Schreiben vom 6. November 2019 hatte die Finanzverwaltung ausdrücklich klargestellt, dass betroffene Unternehmen die erforderlichen Aufrüstungs- und Anpassungsmaßnahmen trotz Nichtbeanstandungsregelung unverzüglich vornehmen müssen.

Vergebliche Zivilprozesskosten als Nachlassverbindlichkeiten bei der Erbschaftsteuer abzugsfähig

Vergebliche Zivilprozesskosten als Nachlassverbindlichkeiten bei der Erbschaftsteuer abzugsfähig

Wenn Erben einen Zivilprozess auf Rückgabe von Vermögen des Erblassers verlieren, ist das bitter, weil sie mit ihren Erbansprüchen nicht durchkommen. Verweigert das Finanzamt auch noch den Abzug dieser vergeblichen Rechtsverfolgungskosten bei der Erbschaftsteuer, bedeutet das doppeltes Pech. In einem solchen Fall hat nun der Bundesfinanzhof (BFH) zugunsten der Erben entschieden. Demnach kann ein Erbe die vergeblichen Kosten eines Zivilprozesses, in welchem er den Nachlass betreffende Ansprüche erfolglos einfordert hat, als Nachlassverbindlichkeiten von der Erbschaftsteuer abziehen.

Fehler bei der Kassenführung: Einträge korrigieren und nachvollziehbar begründen

Fehler bei der Kassenführung: Einträge korrigieren und nachvollziehbar begründen

Im Betriebsalltag treten leider immer wieder Fehlbuchungen auf, die aus einer falschen Eingabe im Kassenbuch oder einem technischen Problem resultieren. Unternehmer müssen solche Fehler bei der Kassenführung richtig korrigieren, um Ärger mit den Finanzbeamten zu vermeiden und unangenehme Hinzuschätzungen von Betriebseinnahmen zu verhindern. Für den Fall, dass Betroffene den Fehler nicht umgehend berichtigen können, sollten sie diesen Irrtum inklusive der Korrekturmaßnahme notieren, um sich später daran zu erinnern und die Korrektur durchführen zu können.

Überbrückungshilfe beantragen: Jetzt Antrag stellen

Überbrückungshilfe beantragen: Jetzt Antrag stellen

Die Bundesregierung hat ein 25 Milliarden Euro schweres Konjunkturprogramm ins Leben gerufen, in dessen Rahmen von der Corona-Krise gebeutelte Unternehmen attraktive Zuschüsse für die Deckung ihrer betrieblichen Fixkosten erhalten können. Bereits ab dem 10. Juli 2020 können Sie die Überbrückungshilfe beantragen.

Digitale Buchhaltung: Originalbelege vernichten oder aufbewahren?

Digitale Buchhaltung: Originalbelege vernichten oder aufbewahren?

Einige Unternehmen praktizieren bereits die digitale Buchhaltung. Sie erfassen alle Buchungen und Belege papierlos, um sie elektronisch zu archivieren. Bei der digitalen Buchhaltung stellt sich für Unternehmer die Frage, welche gescannten Dokumente sie nach der Digitalisierung vernichten dürfen und welche Belege sie als Papieroriginale aufbewahren müssen.

Steuerliche Maßnahmen wegen Corona Teil 3: Zuschuss, Fristverlängerung und Stundungen

Steuerliche Maßnahmen wegen Corona Teil 3: Zuschuss, Fristverlängerung und Stundungen

Das Corona-Steuerhilfegesetz erhielt am 28. Mai 2020 die Zustimmung des Bundestags, womit einige Regelungen zur Verbesserung der Liquidität und weitere steuerliche Entlastungen verabschiedet wurden. Dazu gehören unter anderem die zeitlich befristete Herabsetzung des Steuersatzes für Speisen in der Gastronomie, die Verlängerung der Übergangsfrist nach § 2b UStG für juristische Personen des öffentlichen Rechts und die Steuerbefreiung für Corona-Sonderzahlungen von Unternehmen. Unabhängig davon gibt es noch weitere steuerliche Maßnahmen wie Zuschüsse, Fristverlängerungen und Steuerstundungen.

Steuerliche Maßnahmen wegen Corona: Entlastungen für Unternehmen (Teil 1)

Steuerliche Maßnahmen wegen Corona: Entlastungen für Unternehmen (Teil 1)

In Deutschland gibt es verschiedene steuerliche Hilfsmaßnahmen, die Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler in der Corona-Krise unterstützen und ihnen eine bessere Liquidität verschaffen sollen. Dies geschieht durch die Erstattung und Anpassung von Steuervorauszahlungen, Steuersenkungen, Steuerfreistellungen, Stundungen und die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. Das Ziel besteht darin, dass Steuerpflichtige Erstattungen früher erhalten, weniger Steuern zahlen und fällige Steuern später entrichten.

Corona Homeoffice: Kosten von der Steuer absetzen

Corona Homeoffice: Kosten von der Steuer absetzen

Durch die Corona-Pandemie sind seit Anfang des Jahres Arbeitnehmer und Selbstständige vermehrt im Homeoffice tätig. Es stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang die Kosten für die Tätigkeit im Büro zuhause in der Steuererklärung angesetzt werden können und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie wegen Corona: 7 Prozent statt 19 Prozent

Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie wegen Corona: 7 Prozent statt 19 Prozent

Die Gastronomie ist von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Restaurants, Cafés, Gaststätten und andere Lokale mussten bundesweit für längere Zeit schließen. Um die Betriebe bei der Wiedereröffnung zu unterstützen, hat die deutsche Bundesregierung ein Corona-Steuerhilfegesetz vereinbart, das unter anderem eine Mehrwertsteuersenkung vorsieht und damit Gastronomen steuerlich entlasten soll. Der Gastronomiebranche bringt diese Steuersenkung Berechnungen zufolge eine Entlastung von insgesamt 4 Milliarden Euro.

Höhere Pauschalbeträge für Verpflegungsmehraufwand seit 1. Januar 2020

Höhere Pauschalbeträge für Verpflegungsmehraufwand seit 1. Januar 2020

Seit 1. Januar 2020 machen Geschäftsreisende höhere steuerfreie Pauschalen für den Verpflegungsmehraufwand im Inland geltend. Der deutsche Gesetzgeber hat die entsprechenden Pauschalbeträge angehoben, nachdem sie einige Jahre unverändert geblieben waren. Von diesen Erhöhungen profitieren Arbeitnehmer und Selbstständige, die aus beruflichen Gründen im Inland verreisen.

Steuerstundungen in der Corona-Krise: So sichern Unternehmer ihre Liquidität

Steuerstundungen in der Corona-Krise: So sichern Unternehmer ihre Liquidität

Unzählige Branchen sind von den starken Einschränkungen während der Corona-Krise betroffen. Heftige Umsatzeinbrüche und offene Rechnungen führen zu Liquiditätsengpässen bis hin zur drohenden Insolvenz. Um die Wirtschaft zu unterstützen und die Liquidität zu schonen, hat die Regierung Erleichterungen in Hinblick auf Steuerzahlungen auf den Weg gebracht. Mit Steuerstundungen können Unternehmen einen zeitlichen Aufschub realisieren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr 2020

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr 2020

Wie in jedem Jahr stellt sich auch im Jahr 2020 für Unternehmer, Handwerker und Freiberufler die grundsätzliche Frage, wie die geringwertigen Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden sollen. Seit einer umfassenden Änderung der Grenzwerte im Jahr 2018 gab es keine Neuerungen für 2020. Es lohnt sich aber, die Entscheidung für oder gegen einen Sammelposten jedes Jahr aufs Neue zu überdenken.

Urlaubsrückstellungen richtig bilden: Methodenwahl, Berechnung und Prüfung

Urlaubsrückstellungen richtig bilden: Methodenwahl, Berechnung und Prüfung

Viele Arbeitnehmer haben zum Jahresende noch Resturlaub auf ihrem Urlaubskonto. Zum Bilanzstichtag müssen für nicht genommene Urlaubstage Urlaubsrückstellungen gebildet werden, damit die Buchhaltung stimmt. Für die Berechnung gibt es nicht nur unterschiedliche Methoden, sondern auch einige handels- und steuerrechtliche Bedingungen zu beachten.

Elektronische Berichterstattung: ESEF-Verordnung ab 2020 wirksam

Elektronische Berichterstattung: ESEF-Verordnung ab 2020 wirksam

Für börsennotierte Unternehmen ist es seit dem 1. Januar 2020 verpflichtend, die Jahresabschlüsse digital in einem einheitlichen Berichtsformat einzureichen. Die digitalisierte Unternehmensberichterstattung soll für mehr Transparenz und bessere Zugänglichkeit auf die Informationen sorgen. Die Einführung erfolgt in zwei Schritten in den Jahren 2020 und 2022.

Up-to-date 2020: Sammelposten und Abschreibung

Up-to-date 2020: Sammelposten und Abschreibung

Kleine und große Investitionen sollen Unternehmer, Handwerker und Selbständige auch 2020 fit für eine geschäftliche Zukunft machen und natürlich „den Laden am Laufen halten“. Für Investitionen und Einkäufe, die im Betrieb benötigt werden, gibt es klare gesetzliche Vorgaben im Hinblick auf die Buchhaltung. Auch im Jahr 2020 lohnt ein Blick auf die aktuellen AfA-Tabellen und in die neuen Poolabschreibungen, die seit 2018 gelten.

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